Um das Jahr 1978 wurden erstmals viele Defekte an Autos festgestellt, es konnte sich niemand erklären, wie die Schäden entstanden sind. Wissenschaftler und Jäger gingen der Ursache auf den Grund. Die meisten Schäden an Fahrzeugen werden von männlichen Steinmardern verursacht. Der Steinmarder gehört zu der Art der Raubtiere. Das Tier hat sich mit der Zeit an Autos gewöhnt.
Das Steinmardermännchen riecht Duftspuren von einem anderen Männchen im Fahrzeug, worauf es beginnt sich aggressiv zu verhalten und Luftführungen, Kraftstoffleitungen, Kühlwasserschläuche, Kabel, Leitungen, Fahrzeugantennen und Dämpfungen zu zerbeißen. Man sieht auch häufig, dass der Marder in den Motorraum – Dämpfungen einnistet.
Die Zahl der Maderschäden an Fahrzeugen ist in den letzten Jahren stark angestiegen, dies bekomme ich selber in der Werkstatt mit aber auch die Berichte von Automobilclubs wie zum Beispiel der ADAC und Versicherungen zeigen eine große Zahl von Marderschäden auf. Viele Fahrzeugversicherer haben die Marderschäden in ihren Leistungskatalog der Kaskoversicherung / Teilkaskoversicherung mit aufgenommen.
Sehr gefährdet sind die Fahrzeuge, die immer auf einem unterschiedlichen Stellplatz oder Ort über Nacht geparkt werden. Durch dieses parken in feindlichen Marderrevier werden unterschiedliche Duftspuren aufgenommen und darauf fängt der Marder an zu beißen.
Um sich wirkungsvoll vor dem Marder zu schützen und ihn erfolgreich abzuwehren gibt es eine Vielzahl von Marderschutz / Marderabwehrprodukten. Angefangen von Marderabwehrsprays, Stäbchen zur Mardervertreibung, Schutzgitter, Schutzrohr für Leitungen und Kabel, Antennen-Marderschutz, bis hin zu mit Ultraschall und Hochspannung funktionierenden Systemen.
Hat man eine Garage und das Fahrzeug steht selten mal im „Freien“, kann man sich einfach mit Abwehrspray, Stäbchen zur Vertreibung, Antennen-Marderschutz und Schutzrohr für Leitungen und Kabel weiterhelfen.
Steht Ihr Fahrzeug überwiegend im „Freien“ empfiehlt es sich ein mit Ultraschall oder kombiniert Ultraschall mit Hochspannungssystem einzubauen. Da gibt es neu entwickelte Systeme (Preis ab ca. 50 EUR aufwärts) mit sehr geringen Stromverbrauch und wechselnden Ultraschalltönen (Marder kann sich nicht an den Abwehrton gewöhnen) die auch noch spritzwassergeschützt sind. Ein sehr gut funktionierendes wasserdichtes Ultraschallgerät gibt es zum Beispiel von der Firma K&K, das M 2700 mit 360 Grad Wirkungsbereich.
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